Flammkuchen Elsässerart

Nachdem wir letztens bereits über das ziemlich perfekte Flammkuchenrezept aus einem anderen Blog berichtet haben, haben wir diesmal uns selbst daran versucht.

Für den Teig wie bereits beschrieben, hier das Grundrezept.

Für den Belag:

3 Zwiebeln
25 g Butter
1 Becher Schmand
200 g Speck
1 EL Balsamikoessig

Den Teig wie gehabt vorbereiten. Den Ofen bei 220 Grad vorheizen.

Die Zwiebeln klein Schneiden. Die Butter in der Pfanne zergehen lassen und die Zwiebeln darin ganz leicht dünsten. Alles mit Balsamiko ablöschen und leicht Caramelisieren.

Die Teig ausrollen. Den Schmand darauf verteilen, dann die Zwiebeln und den Speck. Alles für 15 Minuten in den Ofen. Einfach nur großartig.

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Lulu’s Flammkuchen mit Feigen und Ziegenfrischkäse

So heute koche ich nicht selbst, sondern lasse mal wieder kochen. Diesmal niemanden aus der eigenen Familie, sondern ein Rezept aus einem anderen Foodblog. Ich habe es selbst nachgemacht und es ist so ziemlich perfekt, so dass dem nicht mehr viel dazu bei zusteuern gibt. Es ist sogar so gut, dass es eine eigene Kategorie in dem Kochstudio verdient hat.

Macht es nach und genießt es.

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Mandelgebäck mit Erdbeermarmelade

Ich liebe italienisches Mandelgebäck. Und letztens war ich bei einer Bekannten, der ihr Nachbars Großvater mütterlicherseits einen Freund mit einem Fiat hatte und der hatte ein Rezept das sogar ziemlich brauchbar ist.

Zutaten

Gesalzene Butter fürs einfetten des Blechs
4 Eiweiß
350 g Zucker
350 g gemahlene Mandeln
30 ml Amaretto Liqueur
Erdbeermarmelade
Puderzucker

Zubereitung

Das Backpapier mit Butter einschmieren und den Ofen bei 180 Grad vorheizen.

Das Eiweiß in einer Schüssel steif schlagen. Wie immer wichtig, dass die Schüssel sauber und trocken ist, sonst wird es mit dem Steifwerden nix. Dann vorsichtig Zucker und die Mandeln unterheben. Vermischt 1 EL Marmelade mit dem Amaretto und fügt es der Mandelmasse hinzu.

Mit einem Teelöffel kleine Kugeln formen und auf dem Backblech verteilen. Macht in jede Kugel eine kleine Mulde rein und a ein Tropfen Marmelade. Alles 15 Minuten Backen. Anschließend sofort mit Puderzucker bestreuen. Fertig!!!!

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Gefüllte Paprika

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Heute mal ein Rezept aus meiner Kinderheit, gefüllte Paprika.

Zutaten

1 EL Öl
6 Rote Paprika
250 g gemischtes Hackfleisch
1 kleine Zwiebel
1 Zucchini
100 Champignons
80 g Reis
Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmarkt
Parmesan
Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel

Zubereitung

Den Reis in Gemüsebrühe Kochen, hier gilt die Faustregel, auf eine Becher Reis, 2 Becher Flüssigkeit. Tomatenmarkt dazugeben.

Während der Reis kocht, die Zwiebel klein Schneiden und im Öl glasig Anbraten. Das Hackfleisch dazugeben. Alles anbraten. Die Zucchini und Champignons klein schneiden und zu dem Fleisch dazugeben. Alles gut mischen. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. Alles ca. 10 Minuten bei niedriger Hitze braten. Sobald der Reis fertig ist, ihn dazu geben und alles nochmal 5 Minuten dünsten.

Ofen bei 200 Grad vorheizen.

Die Paprika waschen und entkernen. Das Fleisch füllen, Parmesan drüber, Deckel drauf. Für 20 Minuten in den Ofen. Mit Schmand Servieren. Fertig!!!!!

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Borschtsch nach Kiewer Art

Ich habe einen Freund, und jedes mal, wenn er auf meinen Blog ausversehen klickt, beschwert er sich, dass es immer noch kein Rezept für Borschtsch gibt. Um mal alle Klischees zu bedienen, lasse ich es mir natürlich nicht nehmen.

Aber hier mal kurz ein historischer Abriss. Die Geschichte des Bortschtsch ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Jeder macht es auf seine eigene Art und wirklich jeder behauptet, seine wäre die einzig wahre. Alles Quatsch sag ich euch. Hier kommt der echte Borschtsch, und jeder der was anderes behauptet stinkt.

Schon mal als Warnung, es ist kein Rezept für Freunde der schnellen Küche. Es ist nicht mal ebenso gemacht und eure Küche wird noch Tage lang, nach osteuropäischer WG riechen. Aber Borschtsch ist viel mehr als eine Suppe, es ist ein Lebensgefühl. The Spirit of Bortsch. Ihr werdet den unbendigen Drang verspühren zu einem Adidas Sportanzug eine dicke Goldkette zu tragen und paar weiße Socken. Euche eine alberne Männerhandtasche zulegen und alle Frauen mit Olga ansprechen.

Zutaten

150 g getrocknete weiße Bohnen
600 g Schweinerippen, in Stücke gehackt
1 ganze Zwiebel
3 Karotten
1 mittelgroße Petersilienwurzel
Salz
3 Mittelgroße Rote Beten, in Streifen geschnitten
2 EL Schweineschmalz
3 EL Tomatenmarkt
1-2 EL Weinessig
1/2 Knolle Sellerie
2 Gemüsepaprika, in Streifen geschnitten
2 große Tomaten, in Scheiben
3 mittelgroße Kartoffeln, gewürfelt
250 g Weißkohl, in Streifen
1 Lorbeerblatt
4 Knoblauchzehen
50 g fetter Schweinespeck (Salo) fein gewürfelt
Pfeffer
ca. 1 EL Zucker
1/2 Bund Dill
1/2 Bund Petersilie
4 EL Saure Sahne

Die weißen Bohnen über Nacht im Kalten Wasser stehen lassen. Dann abgießen und im gesalzenem Wasser fast weich kochen.

Fleisch abspülen und mit der Zwiebel, einer ganzen Karotte und Petersilienwurzel in ca. 3 Liter leicht gesalzenem Wasser kochen, bis die Karotte weich ist. Den Schaum abschöpfen. Anschließend das gekochte Gemüse aus der Brühe entfernen. Herzlichen Glückwunsch, du hast eine Fleischbrühe selbst zubereitet.

Jetzt die Rote Bete im Schweineschmalz dünsten. Tomatenmarkt und Essig dazugeben und ca. 10 bis 15 Minuten dünsten lassen. In einem anderen Topf Selerie und die restlichen in Streifen geschnittenen Karotten in 1 EL Schmalz anbraten. Dann Paprika und Tomaten dazugeben und alles 10 Minuten dünsten. Bohnen, Kartoffeln, Karotten-Sellerie-Gemüse und Kohl in die Fleischbrühe geben, dann die angedünstete Rote Bete und das Lorbeerblatt zufügen. Knoblauch mit Schweinespeck und 1 Msp. Salz in einem Mörser zerreiben und zur Suppe geben. Alles zusammen aufkochen, anschließend mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken und bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Vor dem Auftragen mit den Kräutern und Saurer Sahne verfeinern.

So jetzt versteht mein Kumpel hoffentlich, warum es bei mir so selten Bortschtsch gibt.

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Süße Käse-Ernussbutter-Tarte

So es wird mal wieder an der Zeit eine Tarte zu präsentieren. Die Tarte wurde zu einem recht ungewöhnlichem Anlass zubereitet, und zwar zu einer Scheidung. Es scheint doch irgendwie der neue Trend zu sein, da so eine Scheidung, ja bekanntlich mindestens genauso teuer wie eine Hochzeit ist. Aber was soll’s, die Ex-Frau ist wieder neu verlobt, zum Hochzeitskuchenbacken wurde ich allerdings noch nicht eingeladen. Mache mir so langsam sorgen. Aber entscheidet doch einfach mal selbst, ob es völlig zu unrecht ist.

Zutaten für den Boden

70 g Zartbitterschokolade
20 g Kakao
180 g Butter
3 Eier
100 g Mehl
70 g Zucker

Für die Käsefüllung

300 g Firschkäse
3 Eigelb
100 g Zucker
100 g Erdnussbutter
200 ml Sahne
6 Blatt Gelatine (also mal wieder nicht veggi)

Den Ofen bei 170 Grad vorheizen.

Schokolade und Butter in einem Wasserbad schmelzen lassen und etwas abkühlen lassen.

Eier und Zucker vermischen. Die Schokolade/Butter-Masse dazugeben. Unter langsamen Rühren Kakao und Mehl einrieseln lassen. Alles in in eine große Form geben und ca. 15 Minuten backen. Den Boden anschließend raus nehmen und abkühlen lassen.

Wenn der Boden vollständig abgekühlt ist, kann die Käsemasse zubereitet werden. Dafür die Frischkäse mit dem Eigelb und Zucker vermischen. Die Erdnussbutter dazugeben. Alles gleichmäßig verrühren. Die Gelatine gem. Anweisung zubereiten und in die Masse dazugeben. Etwa 10 stehen lassen. Die Sahne steif schlagen und in die Käsemasse unterrühren. Das ganze auf den Boden drauf tun und für ca. 2 Stunden kalt stellen. Zu Bier nicht so zu empfehlen.

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Russischer Honigkuchen – Медовик

Heute mal wieder ein Rezept aus der alten Heimat. Das ist so ziemlich das einzige Rezept, dass meine Tante kann, und bei jeder Gelegenheit, die sich ergibt, wird es wieder auf den Tisch gebracht.

Was wäre ich nur für eine Nichte, wenn ich das hier nicht gebührend feiern Würde und das Rezept für alle Zeiten in meinem Kochstudio verewigen würde. Also der Kuchen besteht aus mehreren Schichten, also man wieder mit etwas mehr Aufwand verbunden.

Zutaten für den Boden

500 g Mehl
200 g Zucker
3 Eier
120 g Butter
2 TL Honig
1 1/2 TL Backpulver

Für die Creme

400 g Schmand
100 g Puderzucker
80 g weiche Butter

Zubereitung

Eine Schüssel in ein Wasserbad stellen. Zucker, Butter und Honig in die Schüssel geben und solange rühren bis alles geschmolzen ist. Die Einer nach und nach hinzufügen und mischen bis die Masse blass wird, das dauert ca. 3 bis 4 Minuten. Backpulver hinzugeben und einmal aufkochen lassen. Jetzt sollte die Mischung locker und doppelt so groß sein.

Die Eiermischung vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Jetzt das Mehl langsam einrieseln lassen und dabei verkneten. Der Teig soll weich, warm und etwas klebrig sein.

Jetzt den Teig auf eine bemehlte Fläche legen, zu einer Kugel formen und in 8 gleiche Teile schneiden. Jetzt jedes Stück zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde stehen lassen.

Den Ofen bei 180 Grad vorheizen.

Dann die einzelnen Kugeln auf einer behmelten Fläche ausrollen. Auf Backpapier legen und mehrfach mit der Gabel einstechen. Jetzt mit einem Kuchenring die Form des Bodens ausstechen. Die Form muss möglichst stabil sein, damit alle Schichten gleich groß sind. Die verschnittene Reste einfach so wie die sind auf dem Backpapier liegen lassen und mit backen. Den Boden 3 Minuten backen. Anschließend das wiederholen. Bis alle 8 Böden fertig sind.

Für die Creme alle Zutaten in einer hohen Schüssel steif Schlagen.

Schicht für Schicht mit der Creme einstreichen. Die Reste von den Böden zerkrümmeln und den Kuchen damit bestreuen. Naja auf dem Foto hatte meine Tante wohl keine Lust mehr zu. Kann ich ihr nicht übel nehmen, ist echt viel Arbeit. Aber es schmeckt.

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Miesmuscheln-Auflauf

Kaum hat man sich an die Wärme gewöhnt, holt einen der Herbst ein. Zum Glück können wir noch ein paar übriggebliebene Sonnenstrahlen genießen, bevor es mit voll Karacho in die dunkle Jahreszeit geht. Aber in der Zwischenzeit erfreuen wir uns am Herbst und all den kulinarischen Leckereien, die er so mit sich bringt.

Heute mal wieder etwas mit Meeresfrüchten, Miesmuscheln.

Zutaten

1 kg Muscheln
200 ml Weißwein
3 Sardellen
1 Knoblauchzehe fein gehackt
1 EL Kapern
3 EL Olivenöl
200 g Ciabatta Brot klein geschnitten
1 EL Petersilie

Zubereitung

Die Muscheln gründlich waschen. Den Wein in einem Topf zum kochen bringen. Die Muscheln 1 Minute darin kochen. Vom Feuer nehmen. Die Muscheln abgießen, ca. 5 EL vom Sud behalten. Das Muschelfleisch aus den geöffneten Muscheln raus nehmen. Nicht geöffnete Muscheln wegschmeißen.

Ofen bei 200 Grad vorheizen.

Das Olivenöl in der Pfanne heiß machen. Die Sardellen scharf darin anbraten, bis sie sich fast zersetzen. Die Hitze runter drehen, und die Kapern und das Knoblauch dazugeben. Alles 2 Minuten dünsten. Dann die Muscheln mit etwa 2 EL Sud dazugeben und alles 5 Minuten köcheln lassen. Das ganze vom Her nehmen und mit dem Brot und Petersilie vermischen. Etwas schwarzen Pfeffer drüber.

Dann ab in einer Auflaufform für 15 Minuten in den Backofen. Fertig!!!
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Birnenkuchen

Der Vorteil, Verwandte auf dem Land zu besuchen, ist der Haufen frischgepflükter Obst und Gemüse, das man so mitkriegt. Die sind froh, dass sie es los sind, und ich kann einen auf „Landküche“ tun.

So erging es mir auch letzte Woche, man hielt mir eine Kiste Birnen unter die Nase, und da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Und was machen wir jetzt mit der frisch erworbenen Beute? Kuchen backen!!!!!!

Zutaten

25 g Hefe
500 g Mehl
100 Zucker
1 Ei
Salz
100 g weiche Butter
1 kg Birnen
1 Stange Zimt
4 Nelken
1 EL Aprikosenkonfitüre

Zubereitung

Für den Teig, die Hefe in lauwarmer Milch auflösen. Zucker dazugeben. Alles verrühren. Mehl, Ei und 1/2 TL Salz in die Hefemischung hinzugeben alles verkneten. Die Butter nach und nach dazugeben. Alles ca. 3 Minuten zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend zudecken und 1 Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Birnen zubereiten. Birnen waschen, Kerne entfernen und klein schneiden. Mit 2 EL Wasser, Zimtstange, Nelken und der Aprikosenkonfitüre im Topf erhitzen. Je nachdem wie hart die Birnen sind zwischen 20 und 30 Minuten leicht köcheln lassen. Die Birnen sollen weich werden, aber nicht zum Kompott.

Die Boden der Kuchenform gut mit Butter einfetten. Den Ofen bei 170 Grad vorheizen. Eine Hälfte des Teigs auf dem Kuchenboden auslegen. Die Birnen darauf verteilen. Die andere Hälfte drüber tun. An den Seiten möglichst gut verschließen.

Der Kuchen kommt auf die unterste Schiene für 45 Minuten in den Ofen. Wenn er zu Dunkel werden sollte, abdecken.

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Tortellini Auflauf

Neben den ganzen Tartes und Kuchen, habe ich mich jetzt dazu entschieden, zwischendurch auch mal was anderes zu posten, um sich einfach mal abzulenken und auf andere Gedanken zu kommen.

Heute mal zur Abwechselung Pasta. Da ich selbst aus einer Kultur stamme, in der man Pasta (Nudeln), eher als Beilage sieht und dem sonst wenig Beachtung schenkt, bitte ich zu entschuldigen, wenn es noch nicht zur 100 Prozent ausgereift ist. Aber genug der Wort hier mein Freestyle Experiment.

Zutaten

250 g Tortellini (aus der Kühlteke)
500 g Fleischtomaten
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
200 ml Rinderbrühe
Italienische Kräuter
1 Kugel Mozzarella
2 EL Passierte Tomaten
1 EL Tomatenmarkt
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln klein schneiden und im heißen Olivenöl golden Braten. Knoblauch auspressen und dazugeben.

Die Tomaten klein schneiden und mit den Zwiebeln und Knoblauch etwas anbraten. Alles mit der Brühe ablöschen. Passierte Tomaten sowie Tomatenmarkt dazu geben. Mit den Italienischen Gewürzen, sowie Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Den Ofen bei 180 Grad vorheizen.

Die Tortellini in eine Auflaufform geben, und mit der Tomatensouce zugießen. Den Mozzarella klein schneiden und darüber verteilen.

Alles für ca. 25 Minuten in den Ofen schieben.

Frisches Basilikum darüber geben. Fertig!!!

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