Österreichischer Mohnkuchen

Letztens hatte ich mal wieder Lust auf einen Mohnkuchen, und suchte nach einer Alternative ohne Mehl, da gibt es mittlerweile das eine oder andere Rezept, und bin auf ein Foodstypeblog gestoßen einer Fooddesignerin aus Düsseldorf. Ich fand das Design recht ansprechend und die Rezepte auch z.T. ziemlich interessant. Und da bin ich auch für den Mohnkuchen fündig geworden. Die Zutaten sind ziemlich simpel, die Zubereitung ist auch sehr übersichtlich, man kann da nichts falsch machen. Muss allerdings ein Tag stehen, aber ist bei Mohnkuchen eh fast immer der Fall.

Zutaten

200 g Mohn (nicht Mohn-Back)
150 g Puderzucker
150 g weiche Butter
6 Eier
80 g gemahlene Haselnüsse
½ TL geriebene Zitronenschale
1 Schuß Rum

Zubereitung

Den Ofen bei 170 Grad Umluft vorheizen. Die Backform einfetten und mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit der Butter schaumig schlagen. Die restlichen Zutaten dazu geben und zu einem gleichmäßigen Teig rühren. Das ganze vorsichtig mit dem Eiweiß vermischen. Den Teig für 50 Minuten in den Ofen schieben. Fertig!!!

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Gnocchi alla Romana

Heute ist mir mal wieder aufgefallen, dass es schon etwas her ist, dass ich im Kochstudio was präsentiert habe. Und da fiel mir ein wunderschönes Rezept ein, dass mir mal von einer Bekannten empfohlen wurde. Cnocchi alla Romana, oder auf deutsch Gnocchi auf römische Art.

Zutaten

500 ml Milch
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
250 g Hartweizengrieß
4 Eigelb
frisch geriebener Muskatnuss
Olivenöl zum Einfetten
100 g Butter
50 g Parmesan, frisch gerieben
Frische Tomaten

Zubereitung

Den Ofen bei 180 Grad vorheizen.

Milch und 500 ml Wasser in einem großen Topf, leicht gesalzen, zum Kochen bringen. Unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen den Hartweizengrieß einstreuen und ca. 2 Minuten garen, bis die Masse halbfest ist. Von der Kochplatte abnehmen und leicht abkühlen lassen.

Das Eigelb in den Grieß unterrühren und mit 1 Priese Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Die Masse auf eine eingefettete, gerade, Marmor- oder Metallplatte gießen und ca. 1 cm dick verstreichen. Abkühlen lassen bis die Masse fest ist. Mit einem Ausstecher ca. 4 bis 5 cm Durchmesser Kreise stechen (der Rest kann mit Mozzarella, etwas Knoblauch und Basilikum gegessen werden).

Die Auflaufform ausbuttern und die Gnocchi leicht überlappend hineinlegen. Die Tomaten in Scheiben schneiden und dazwischen legen. Die restliche Butter in Flocken darüber verteilen. Mit Parmesan bestreuen und für ca. 10 Minuten in den Ofen schieben. Fertig!!!!

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Schweinefilet mit Pflaumenmus

Heute mal ein ukrainisches Rezept. Eigentlich ist es sättigend dass man dazu keine weiteren Beilagen benötigt, aber wer will kann das Mus entsprechend verdünnen, eine Souce daraus machen und es mit Kartoffeln servieren.

Zutaten

500 g Schweinefilet am Stück
3 EL Mehl
Salz
Pfeffer
3 EL Essig
1 Lorbeerblatt
2 ganze Nelken
3 EL Schweineschmalz
200 g Backpflaumen
1 Altbackenes Brötchen
1 EL Butter
Etwas Zimt und Zucker zum Abschmecken

Zubereitung

Das Filet waschen und gut abtropfen. Dann mit salzen und pfeffern und anschließend im Mehl von allen Seiten gut wälzen.

Das Schmalz in einem großen Topf zergehen lassen. Dann das Fleisch von allen Seiten scharf darin abraten. Alles mit 1/4 Liter heißem Wasser löschen, Essig, Lorbeerblatt und die Nelken dazu geben und bei niedriger Hitze 40 Minuten schmoren lassen.

In der Zwischenzeit die Pflaumen mit Wasser zugießen und weich kochen.

Das Brötchen klein reiben und in Butter goldbraun braten.

Sobald die Pflaumen weich sind das Wasser in eine Tasse abgießen und die Pflaumen pürieren. Das Brötchen nach und nach zugeben und alles gut vermischen. Jetzt nach gewünschter Konsistenz Bratensaft oder Pflaumensaft dazugeben. Anschließend alles mit etwas Zimt und Zucker abschmecken und zusammen mit dem Fleisch servieren.

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Cantuccini

Mal wieder Kleingebäck der italienischen Küche. Diesmal ein Rezept von einer Koch- und Backwilligen Kollegin. Ich wurde mehrfach gewarnt, der Teig ist echt klebrig und was soll ich sagen, es ist verdammt klebrig, aber die Mühle lohnt sich, das Ergebnis ist sehr gut. Kann man auch prima länger luftdicht lagern und zu Kaffee und Tee immer wieder hervorkrammen.

Zutaten

90 g Mandeln
90 g Pistazien, alternativ nur Mandeln
250 g Mehl
150 g Zucker
1 TL Backpulver
1 Pkt. Vanillezucker
1/2 Flasche Bittermandelaroma
1 Tise Salz
25 g weiche Butter
2 Eier

Zubereitung

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten es zu machen, einmal mit geschälten Mandeln und einmal mit ungeschälten. Die mit den ungeschälten sind etwas bitterer aber gehen dafür etwas schneller.

Für die Variante mit den geschälten Mandeln: Mandeln ca. 2 Minuten in kochendes Wasser geben, in ein Sieb schütteln, kalt abwaschen und häuten. Über Nacht auf einem Tuch troknen. Also nichts für spontan entschlossene.

Alle Zutaten bis auf die Nüsse in eine Schüssel geben und mit einem Knethaken zu einem Teig verarbeiten. Zum Schluss die Mandeln untermischen.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Den Teig in 4 gleiche Teile teilen. 4 große Stücke Frischhaltefolie auslegen und mit der Hilfe der Folie und mit Hilfe der Folie die Stück in lange Rollen formen. Es ist echt eine klebrige Angelegenheit, deswegen die Folie, sobald man da mit den Händen dran kommt, ist alles vorbei. DANGER!!!!!

Die Rollen für 30 Minuten kühl lagern.

Die Rollen ohne die Folie auf Backpapier auslgen und im vorgeheitem Ofen 15 Minuten backen. Nach dem rausnehmen sofort ca. 1 cm dicke schräge Stücke schneiden. Mit der Schnittfläche nach oben auslegen und nochmal 10-12 Minuten in den Ofen schieben.

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Lieblings Karottenkuchen

Karottenkuchen

Heute mal einer meiner Lieblingskuchen. Ich weiß gar nicht warum ich ihn nicht schon eher präsentiert habe, hmmm. Keine Ahnung. Der berühmt berüchtigte Karottenkuchen, vielen auch bekannt als der Carrot Cake, von der Kaffeehauskette um die Ecke. Allerdings halte ich von deren Version nicht viel, irgendwie schmeckt der nie frisch. Naja ich will hier auch keine Zweifeln an dem Frischegehalt deren Lebensmitteln zweifeln. Meins ist er nicht, dafür mag ich meinen eigenen viel lieber.

Zutaten

2 Eier
150 ml Öl
2 große Karotten
150 g brauner Zucker
150 g Mehl
50 g gemahlene Walnüsse
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 TL Ingwer
1 TL Muskatnuss

Zubereitung

Ofen bei 170 g vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Restliche Zutaten dazu geben und alles gut verrühren.

Die Springform mit Öl bestreichen und mit Mehl bestreuen. Den Kuchen für ca. 50 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben. Wenn er vorher schon zu dunkel werden sollte, mit Alufolie abdecken.

Und FERTIG!!!!!

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Hildegard’s Waffeln mit saueren Kirschen

Nach einer etwas längeren Pause, meldet sich das Kochstudio auch in diesem Jahr zurück. Wir hoffen ihr seid alle gesund und munter reinkommen und der Zauber des neuen Jahres ist noch nicht ganz verflogen.

Auch dieses Jahr erfreuen wir euch mit neuen, alten und vielleicht auch schon längst bekannten Rezepten. Für alle, die die Rezepte gerne noch etwas verfeinern möchten oder Anmerkungen dazu haben, eure Beiträge sind uns immer herzlich willkommen.

Wir beginnen das Jahr mit etwas sehr vertrautem. Wie von so ziemlich allem, gibt es hier unzählige Varianten. Ich habe mich für eine absolut klassische entschieden, hier kann man echt nichts falsch machen.

Waffeln mit sauren Kirschen und wer mag noch ein Schlag Sahne zu.

Zutaten

125 g Butter
150 g Mehl
1/2 Tl Backpulver
3 Eier
50 g Zucker
1 Priese Salz
Ein Schuss Milch (O-Ton Hildegard)

Für die Kirschen

1 Glas saure Kirsch
2 EL Vanillepudding

Zubereitung

Die Butter schmelzen und mit restlichen Zutaten gut vermischen. Die Reihenfolge ist hier egal. Anschließend auf dem Waffeleisen, gemäß Anleitung backen.

Die Kirschen inklusive des Saftes in einen Topf geben. Den Vanillepudding mit ca. 2 EL des Kirschsaftes vermischen, bis es keine Klümpfchen gibt, und zu den Kirschen dazu geben. Alles einmal aufkochen lassen und ca. 5 Minuten bei ständigem Rühren köcheln lassen.

Sahne steif schlagen.

So jetzt alles auf die Waffel stapeln und FERTIG!!!!!

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Gastbeitrag: Truthahn mit Kartoffelstampf und Rotkohl

Da das Kochstudio sich über die Feiertage mal eine Auszeit gegönnt hat, haben wir keine Mühe und Kosten gescheut, einen Gastschreiber für euch aufzutreiben. Herr Stefan H. aus I. wohnhaft in HH. Herr H. ist selbst ein erfahrener Hobbykoch und hat uns völlig zurecht an Heiligabend verblüfft. Aber überzeugt euch einfach selbst davon.

Heiligabend, die Familie findet sich am Gabentisch ein und ist hungrig. Ich habe den Mund schon viele Woche früher sehr voll genommen und angekündigt, für die Verköstigung zu sorgen. Zwei Woche vor dem Fest fällt die endgültige Entscheidung, es soll Truthahn geben. Wenige Tage vor dem Fest fällt die zweite wichtige Entscheidung : Mutter verbietet die Vorspeise!!

Nun zur Vorbereitung:

Truthahn

Zutaten

Ein Truthahn (pro Person sind 500 g ausreichend)
Salz
Pfeffer
Petersilie
Öl (am besten Olivenöl)
1 Pfund Butter
eine Zitrone
Schinken
eine Knoblauchzehe
2 Zitronen
2 Zwiebeln
Lorbeerblätter

Die Meisterköche sind sich einig, das wichtigste beim Truthahn ist, ihn vor dem Austrocknen zu schützen. Hierfür werden Butter. Salz, Pfeffer, eine Handvoll Petersilie, eine zerkleinerte Knoblauchzehe sowie ein guter Schuss Öl vermengt und ordentlich durchgeknetet. Hinzugefügt wird noch der Saft einer Zitrone, ein wenig abgeriebene Zitronenschale kann ebenfalls beigegeben werden.

Nun wird der Truthahn präpariert. Die beiden Zwiebeln werden halbiert und der Truthahn hiermit gefüllt, die zweite Zitrone kommt gleich hinterher sowie einige Lorbeerblätter.

Nun wird die Haut des Truthahn vorsichtig vom Rücken des Vogels gelöst, um die Brust mit der Butter einschmieren zu können. Truthahn einmal umdrehen und das gleiche Spielchen noch einmal durchführen. Dann mit der restlichen Butter den Truthahn von außen gut einschmieren.

Den Truthahn in den Bräter packen und ihn mit Olivenöl übergießen, damit die Butter nicht verbrennt. Der Truthahn kommt nun bei 220 Grad für 10 Minuten in den Ofen und wird dann mit der Soße beträufelt und dem Schinken belegt. Noch einmal Bratensoße drüber und dann den Truthahn wieder bei 180 Grad in den Ofen und weiter brutzeln lassen, ca. 1 Stunde pro Kilogramm Vogel. Einmal pro Stunden den Truthahn noch einmal mit Bratensoße übergießen.

Rotkohl

Zutaten

1 Rotkohlkopf
1 Zwiebel
2 Äpfel
Zucker
Lorbeerblatt
Nelke
Rotwein
Schmalz

Rotkohl fein zerschnibbeln und zur Seite legen. Die beiden Nelke werde in die Zwiebel gepiekt und die beiden Äpfel in feine Scheiben geschnitten. Den Schmalz in einer großen Pfanne zerlassen, Rotkohl hinzufügen, sowie die Zwiebel, das Lorbeerblatt und die Äpfel. Hinzukommen 200 ml Rotwein und 2 EL Zucker. Das ganze dann 20 Minuten köcheln lassen.

Preiselbeersauce

400 g Preiselbeeren
1 Apfel
1 Orange

Den Apfel in feine Scheiben schneiden und mit den Preiselbeeren in einen Topf geben. Hinzu kommt der Saft einer Orange. Dann die Äpfel weichkochen bis sie sich zerdrücken lassen, so dass eine einheitliche Masse entsteht.

Stampfkartoffeln

Sind kein Kartoffelpüree!!!!

1,2 kg Kartoffeln 30 Minuten lang in gesalzenem Wasser weich kochen, dann Wasser abgießen, die Kartoffeln mit Milch zu einem Brei aufkochen und dann mit Salz. Muskatnuss und Pfeffer abschmecken.

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Schneekugeln

Ja ich habe von Weihnachten immer noch nicht genug. Hier noch ein paar Plätzchen für die kurzfristig Entschlossenen.

Ofen bei 180 Grad vorheizen. 100g Zartbitterschokolade mit 50 g Butter in einem Wasserbad schmelzen lassen. 60 g Zucker mit einem ganzen Ei und einem Eigelb vermischen und zu der etwas abgekühlten Schokomasse dazugeben. Anschließend alles mit 100 g Dinkelmehl und 1/2 TL Backpulver mischen und mit 1 TL Zimt würzen.

Die Masse etwas abkühlen lassen. Dann alles zu kleinen Kugeln formen und in Puderzucker wälzen. Auf einem Blech mit Backpapier auslegen und für ca. 15 Minuten in den Ofen schieben.
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Russische Quarkpfannkuchen (Сырники)

Immer mal wieder packt mich das Heimweh und ich begehe kulinarische Nostalgieschanks, so auch heute. Russische Quarkpannkuchen. So ziemlich jeder Russe bzw. aus der ehemaligen UddSSR kennt die kleinen Fettmacher, aber wie es halt so oft ist, frage 10 Hausfrauen, wie sie es machen und du bekommst 10 Antworten. Ich hatte es da etwas einfach, und habe einfach Mamas Rezept genommen. Das kenne ich, das mag ich, da kann ich nix falsch machen. ich habe noch ein paar Rosinen dazugeben, wer es nicht mag, kann sie auch weg lassen.

Zutaten

500 g Speisequark
3 Eier
8 EL Mehl
2 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 g Rosinen
Reichlich Sonnenblumenöl

Die Rosinen im heißen Wasser aufweichen.

Die Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und die Rosinen dazu geben.

Das Öl erhitzen und von jeder Seite goldbraun braten. FERTIG!!!

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Tatis Dominosteine

Oh Du herrliche Weihnachtszeit, wie habe ich mich nach die gesehnt.

Ja ich liebe Weihnachten. Obwohl ich eigentlich nichts damit zu tun habe, und die ganzen Rituale und Sitten,erst im erwachsenen Alter kennenlernen durfte. Vielleicht ist es auch der Grund warum ich es so mag. Ja jetzt ist es raus, ich hatte früher nichts, nicht mal Weihnachten.

Aber genug vom Selbstmitleid, mittlerweile bin ich alt genug, mein eigenes Weihnachten zu schmeißen, so dass mir ab den Totensonntag die Sonne aus dem Arsch scheint, und ich festlich verstrahlt, vier Wochen lang meinem Liebsten auf den Sack gehen kann.

Und natürlich nutze ich die Zeit auch, kulinarisch volldampf zu geben. Naja zumindest ein paar Plätzchen zu backen.

Für die Zutaten brauchen wir:

125 g Margarine
100 g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
50 g Speisestärke
150 g Mehl
3 gestr. TL Backpulver
1 TL Orangenaroma
30 g gemahlene Mandeln
50 ml Milch
3 TL Kakao

Für die Füllung

100 g Johannesbeergelee
200 g Marzipanrohmasse
1-2 TL Rum
100 g Puderzucker

Für die Zubereitung

Den Ofen bei 180 Grad vorheizen.

Alle Teigzutaten bis auf den Kakao zu einem glatten Teig vermischen. Teig in zwei Hälfte teilen und eine Hälfte mit dem Kakao vermischen.

Blech mit Backpapier auslegen. In der Mitte des Blechs ein Rand hochbiegen, so dass das Blech in zwei Hälfte geteilt ist. Dann die zwei Teighälften in die Abgetrennten Bereiche des Blechs auslegen und ca. 10 Minuten backen. Anschließend das Gelee auf die helle Platte bestreichen und trocknen lassen.

Marzipan mit Rum und dem Puderzucker mischen und zu einer Platte, in der Größe einer Teighälfte ausrollen. Die Platte auf das Gelee legen und das ganze mit der Schokoladenhälfte zudecken. Unebene Ecken abschneiden und den Rest in 3×2 cm große Vierecke schneiden.

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