Krapfen (Sufganiot)

Happy Chanukka!!!

Heute mal wieder eine Spezialität meiner Omi. In unseren Kreisen bekannt als Berlin, oder um genauer zu sein als „Berliner Pfannkuchen“, deshalb heißen sie bei uns Berlin und in der Hauptstadt Pfannkuchen.

Aber eigentlich sind sie auch ein Bestandteil der jüdischen Küche und werden immer zu Chanukka gegessen. Es ist das sogenanntes Lichterfest, und soll an die Reinigung des zweiten Tempels in Jerusalem erinnern, nachdem man versucht hatte ihn mit Götzenbildern zu verunreinigen. Die Aufräumaktion sollte 7 Tage dauern, mit dauerbrennenden Öllampen. Es gab aber Öl nur für 3 Tage. Und dann, siehe da, ein Wunder ist geschehen und das Öl reichte doch für 7 Tage. Ende gut alles gut. Gefeiert wird das ganze, in dem man seinen 8-armigen Leuchter auspackt (den man so hat) und 7 Tage lang jeweils eine Kerze anzündet. Aber es sind doch 8 Kerzen. Richtig!!! die achte Kerze wird genutzt um die restlichen anzuzünden.

So genug Bildung, jetzt mal zum Rezept:

Für etwa 25 Stück

400 g Mehl
4 Eigelb
80 g Zucker
100 g Butter
40 g Hefe
50 ml Milch
1/2 TL Salz
Marmelade
Öl zum Backen
Feiner Zucker

Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. 40 Minuten gehen lassen. Die Butter zergehen lassen und mit dem Zucker schaumig rühren. Mehl, Salz, Eigelb und die Hefe dazu geben. Alles zu einem glatten und geschmeidigem Teig verarbeiten. Den Teig für 1 bis 2 Stunden zugedeckt gehen lassen, bis es sich der Umfang verdoppelt hat.

Den Teig einteilen und ca. 25 Krapfen daraus bilden. Die Krapfen nochmal 1/2 Stunde stehen lassen.

Reichlich Öl im Topf erhitzen. Wenn das Öl heiß ist, die Krapfen goldbraun von jeder Seite backen.

Anschließend mit Spritze die Füllung hinzufügen und mit feinem Zucker bestreuen.

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Lasagne

Ich liebe Lasagne. Leider ist diese italienische Köstlichkeit immer mehr in den Verruf eines Fastfoods geraten. Immer diese Fertigdinger aus dem Kühlregal, schmecken einfach nicht. Und letztens auch noch der Pferdefleischskandal.

So jetzt ist es an der Zeit, das Image des Pastagerichts aufzubessern und mit dem Fastfoodimage zu beseitigen, denn die Zubereitung ist alles andere als fast und bedarf viel Geduld, wie all zu oft, wenn es gut werden soll.

Zutaten

3 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 kleine Möhre
300 g Rinderhackfleisch
300 g Schweinehackfleisch
1 Dose gestückelte Tomaten
Salz
100 g frisch geriebener Parmesan

Für die weiße Souce

40 g Butter
70 g Weizenmehl
500 ml Milsch
20 g frisch geriebener Parmesan
Salz
Weißer Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln und die Möhre fein würfeln. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln und Möhre ca. 2 Minuten darin dünsten. Das Fleisch dazu geben und scharf anbraten. Alles mit den Tomaten ablöschen. Die Dose mit warmen Wasser auswaschen und das Wasser ebenfalls zu dem Fleisch dazugeben. Das ganze bei sehr niedriger Hitze 2 Stunden köcheln lassen.

Den Ofen bei 200 Grad vorheizen.

Für die Souce die Butter in einem Topf schmelzen lassen. Das Mehl nach und nach dazugeben und alles mit einem Holzlöffel glatt rühren. Etwas Milch dazugeben, alles gut vermischen, dass keine Klümchen entstehen. Die Milch nach und nach unter ständigem Rühren dazugeben. Alles mit einem Schneebesen verrühren, bis die Souce etwas dicker wird. Vor Herd nehmen und den Parmesan dazu geben.

Den Boden der Form mit etwas Olivenöl bestreichen. Die ersten Lasagneblätter auslegen. Dann eine Schicht Bolognese, dann die weiße Souce, dann wieder Blätter, dann Bolog… und so weiter, bis keine Souce mehr da ist. Die oberste Schicht mit Lasagneblättern auslegen und den Parmesan drauf verteilen. Alles mit Allufolie zudecken und für ca. 45 Minuten in den Ofen schieben.

Ich weiß es dauert lange und so ein Fertigding ist viel schneller da, aber glaubt mir, der Geschmack ist nicht zu vergleichen.

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Flammkuchen mit Sauerkraut

Zwar ist die Federweißezeit vorbei, aber die ich finde Flammkuchen geht immer. Ich bin auch gar kein Fan von Sauerkraut, aber dieses Rezept lässt sich durchaus sehen, und schmeckt wirklich ausgezeichnet.

Für die Zubereitung, den klassischen Flammkuchenteig zubereiten.

Die restlichen Zutaten lauten wie folgt:

Sauerkraut (Küchenfertig)
150 g Crème Fraîche
2 Mettwürstchen
2 Rote Paprika

Den Ofen auf höchster Stufe vorheizen.

Teig zubereiten und zwei Flammkuchen ausrollen. Das Sauerkraut stark ausdrücken, bis so gut wie gar keine Feuchtigkeit mehr darin ist. Den Teig mit Crème Fraîche bestreichen. Die Paprika klein würfeln. Die Mettwurst ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Alles gleichmäßig auf den beiden Flammkuchen verteilen. Und jeweils für 7 bis 10 Minuten in den Ofen schieben bis sich auf dem Teig Blässchen bilden. FERTIG!!!!

Sauerkrautflammkuchen

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Galette mit Spinat und Hänchenbrust

Viele fragen sich jetzt sicherlich was ein Galette ist. Das ist ein Pfannkuchen aus Buchweizenmehl. Das erste mal, habe ich in Prag probiert, im Café Girafe. Ist zwar total außerhalb der Innenstadt gelegen, aber absolut empfehlenswert. Und seit dem habe ich nirgendwo wieder gesehen.

Aber seit her bin ich auf der Suche nach dem geeignetem Rezept und ich glaube diesmal bin ich recht erfolgreich gewesen.

Für die Teig

100 g Buchweizenmehl
25 g Weizenmehl
1 Ei
1 TL grobes Meeressalz
300 ml Wasser
50 ml Öl

Für die Füllung

250 g Hähnchenbrust
Öl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzähe
50 ml Weißwein
200 g Spinat (TK)
150 g Gorgonzola
6 Kirschtomanten
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Das Mehl mit Salz und dem Ei vermischen. Erst 150 ml Wasser dazugeben, alles verrühren, bis keine Klümchen mehr da sind. Anschließend das restliche Wasser und das Öl untermischen. Alles für 2 Stunden ruhen lassen. Anschließend auf einer leicht eingefetteten Pfanne dünn verteilen und von beiden Seiten jeweils 3 bis 5 Minuten braten. Die Menge reicht für ca. 6 Galettes.

Für die Füllung das Hähnchen in Öl anbraten. Die Zwiebel würfeln und in eine separate Pfanne in Öl dünsten. Knoblauch auspressen und dazugeben. Alles mit Wein ablöschen und etwas köcheln lassen, bis der Wein verdunstet. Den Spinat erwärmen und gut auspressen. Spinat und Hähnchen zu den Zwiebeln dazu geben und 2 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Gorgonzola Würfeln.

Ein Galette in die Pfanne legen, etwa 1/6 der Spinatmasse dazugeben, Gorgonzolawürfeln und Tomaten ebenfalls in die Mitte legen. Das Galette an den Seiten zusammen klappen und in einer geschlossenen Pfanne einigen Minuten anbraten, bis der Käse zerläuft.

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Himmlisches Schokoladenküchlein

Letztens habe ich in den Werbung gesehen, ein bekannter Fertigprodukthersteller bietet seit Neuestem kleinen Schokoladenkuchen in der Tasse, und das aus der Microwelle.

Naja ich will das Haushaltsgerät nicht verteufeln, aber es sollte wirklich nicht zu Zubereitung von Nachtisch genutzt werden, aller Höchstens um etwas aufzuwärmen.

Auf jeden Fall, ist mir dabei eingefallen, dass ich irgendwann mal vor Jahren einen himmlisch leckeren Nachtisch bei meinem damaligem Stammitaliener hatte und das war nämlich so ein Tassenküchlein. Der Nachtisch war so gut, dass ich die ganze Zeit mich selbst beschworen hatte, dessen unwürdig zu sein. Kurzum, es war lecker.

Den Laden gibt es leider nicht mehr, aber den Koch kenne ich noch, und nach einem kurzen Small Talk Geplänkel, verriet er mir auch das Geheimnis, dieser Köstlichkeit.

Für 4 Portionen:

2 Eiweiß
2 Eigelb
70 g Zartbitterschokolade
40 g Butter
20 g Zucker
1 Priese Salz

Den Ofen bei 180 Grad vorheizen.

Die Schokolade und die Butter in einem Wasserbad schmelzen lassen (kann auch in der Mikrowelle geschmolzen werden). Das Eigelb mit 15 g Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Die geschmolzener Butter-Schokoladen Mischung zu dem Eigelb dazugeben und gut vermischen. In einer sauberen, trockenen Schüssel (ganz wichtig, sonst wird das nix) das Eiweiß mit dem restlichem Zucker und dem Salz steif schlagen. Das in den Schokoladenmischung unterheben. Die Masse vorsichtig auf 4 kleine Tassen verteilen und für 6 Minuten in den heißen Ofen schieben. FERTIG!!!!!
Auf dem Foto fehlt eins, da war wohl einer zu gierig.

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Seelachsfilet mit Tomaten und Salbei

Meine Kochbegeisterung scheint auf meine Liebsten überzugehen. Letztens hat er was ganz schönes in der Küche gezaubert.

Zutaten

2 Seelachsfilets
1 Zitrone
1 Rote Zwiebel
2 Tomaten
Salbeiblätter
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung

Ofen bei 200 Grad vorheizen.

Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Auf der Auflaufform auslegen. Die Salbeiblätter auf die Zwiebeln drauf legen. Den Seelachs oben drüber legen. Zitronen in ebenfalls in Scheiben schneiden und auf den Seelachs. Die Tomaten in Scheiben drumherum legen. Alles für 15 Minuten in den Ofen und fertig.

Als Beilage gab es dazu Risotto. Das Rezept dazu dann beim nächsten mal.

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Kastaniengnocchi

Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott!!!! Ich bin ganz aufgeregt. Ich habe ein Rezept ausprobiert und das ist so einfach und so göttlich lecker, wer es nicht kocht ist verpasst was. Total. Absolut. Es ist einfach nur genial. Und macht tollen Eindruck als Vorspeise bei Gästen. Das Rezept ist aus dem Buch Italienische Landküche, wenn ihr noch kein Weihnachtsgeschenk habt, das ist es.

Zutaten

500 g mehligkochende Kartoffeln
250 g Kastanienmehl
50 g Weizenmehl
Etwas Reismehl für die Arbeitsfläche
2 Eier
1 TL Salz
50 g Butter
Salbeiblätter
Thymian
Rosmarie
8 Kirschtomaten

Zubereitung

Die Kartoffeln geschält kochen, und zerstampfen. Salz und das Mehl dazugeben. Alles gut vermischen. Dann die Eier nach und nach vermischen, und alles zu einem glatten Teig verrühren.

Die Arbeitsfläche mit dem Reismehl bestreuen. Den Teig zu fingerdicken Rollen formen und ca. 2 cm lange Stückchen abschneiden. Dann alles mit der Gabel etwas eindrücken. Naja ich war zu faul und hab es nicht gemacht, aber wer es perfekt haben will, bitte tut euch kein Zwang an.

Dann Wasser in einem großem Topf zum kochen bringen und die Gnocchi darin kochen, bis sie hoch schwimmen. Gnocchi abgießen.

Die Butter in der Pfanne schmelzen. Die Kräuter klein hacken und in der Butter etwas anbraten. Die Gnocchi dazu geben und goldbraun braten. Dann die Tomaten halbieren und ca. 1 Minute mit braten. Fertig!!!

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Hackfleischtarte

Heute mal ein schnelles Rezept mit Yufkateig.

Den Teig in drei Kreise schneiden. Die Form einfetten, und die erste Lage drauf legen. Dann den Teig einfetten und die zweite Lage drauf. Und nochmal das ganze wiederholen. Trockene Tomaten mit Basilikum, Thymian, einer Knoblauchzehe und 1 EL Olivenöl zum Pesto zermahlen. Auf dem Teig verteilen. 250 g gemischtest Hackfleisch drauf. Zwei große Tomaten, eine blauen Zwiebel und Salbei Blätter klein schneiden. Alles auf dem Hackfleisch verteilen. Salze und Pfeffer drüber. Den Ofen bei 200 Grad vorheizen. Die Tarte für 20 Minuten ab in den Ofen. Über das fertige Gericht etwas frisch geriebenen Parmesan. Fertig!!!!

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Sardenaira – Tarte mit Tomaten, Zwiebeln und Sardellen

Vor einigen Wochen waren wir in Italien, und seit dem hat mich das italienische Fieber gepackt. Diese Küche ist so vielseitig und so ausgesprochen lecker. Und da es bei ihnen mehr als nur Pasta und Pizza gibt, werde ich euch heute beweisen. Und zwar eine eine Tarte aus der ligurischen Küche.

Für den Teig

500 g Weizenmehl Typ 00
25 g frische Hefe
2 EL Olivenöl
Salz

Für den Belag

6 EL Olivenöl
700 g Zwiebeln
1 EL extrafeinen Zucker
1 TL Weißweinessig
30 g Sardellenfilets
Kirschtomaten
frischgemahlener schwarzer Pfeffer

Die Hefe in 450 ml lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl für den Teig in einem Haufen auf einer Arbeitsfläche schütten. Eine kleine Mulde bilden, und darin das Wasser langsam einschütten. Eine Priese Salz und zwei EL Olivenöl hinzufügen. Das ganze zu einem glatten Teig verrühren. Und 4 bis 5 Stunden stehen lassen.

Den Ofen bei 220 Grad vorheizen.

Für den Belag die Zwiebeln schälen und Ringe schneiden. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln ca. 20 Minuten darin dünsten bis sie weich werden. Anschließend den Zucker dazugeben und mit dem Weißweinessig ablöschen, und weitere 5 Minuten braten.

Die Form mit Olivenöl einfetten. Den Teig nochmal durchkneten und in der Form auslegen, so dass er ca. 2,5 cm dick ist. Die Zwiebeln auf dem Teig verteilen. Die Sardellen in vierecken darauf auslegen. Die Kirschtomaten halbieren und in die Mitte des jeweiligen Vierecks auslegen. Dann nochmal schwarzen Pfeffer drüber und ab in den Ofen für 20 Minuten.

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Aprikosen-Streusel

Heute mal wieder ein Rezept mit wenig Zutaten, dafür aber umso mehr Fett, aber dafür schmeckt es und ist schnell gemacht.

Zutaten

300 g Butter (ich habe euch gewarnt)
1 Dose Aprikosen
500 g Mehl
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 El Aprikosen-Konfitüre

Zubereitung

Ofen bei 170 Grad vorheizen.

Backblech einfetten. Aprikosen abtropfen und kleinschneiden.

Die Butter schnelzen lassen und ca. 5 Minuten wieder abkühlen lassen.

Mehl, Zucker, Vanillezucker und eine Priese Salz in eine Rührschüssel geben. Die Butter nach und nach zugießen. Dabei die Menge zu Streuseln verkneten.

Gut die Hälfte des Streusels als Boden auf dem Backblech verteilen und mit den Händen eindrücken. Dann den Boden mit der Konfitüre bestreichen. Die Aprikosen darauf verteilen und die Restlichen Streuseln drauf tun.

Den Kuchen in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 30 Minuten backen lassen.

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