Leber Berliner Art

So heute bin ich Stro­hwitwe und da kann ich kochen was ich will. Und eigentlich gibt es nicht viel was mein Lieb­ster beim Essen entsch­ieden ablehnen würde, aber Leber gehört lei­der dazu.

Leber ist so ein Erwach­sene­nessen, wie Zart­bit­ter­schoko­lade oder Sauer­brat­en. Ich glaube es liegt tief in unser­er Kind­heit ver­bor­gen. Als Kind habe ich Leber gehas­st, weil es ein­fach nur bit­ter schmeck­te, weil meine Mut­ter es immer tot gebrat­en hat und die ganzen Bit­ter­stoffe ihr Unwe­sen treiben kon­nten.

Vielle­icht überzeuge ich einen Leber-Ablehn­er doch dem Mal eine Chance zu geben.

Zutat­en

Kalb­sle­ber
Etwas Mehl
1 Säuer­lich­er Apfel
2 EL But­ter
2 EL Öl
Thymi­an
Ros­marie
Sal­bei
Salz Pfef­fer

Das Öl in der Pfanne heiß machen. Die Leber auf Küchenkrepp abtupfen. Im Mehl wen­den. In der Pfanne pro seite 1/2 Minute braun anbrat­en.

Die But­ter in der Pfanne erhitzen und die Gewürze dazu geben, etwas anbrat­en. Dann die Leber nochmal 1–2 Minuten pro Seite Brat­en.

Die Äpfel in Scheiben schnei­den und eben­falls in But­ter anbrat­en, bis sie etwas Farbe kriegen.

Wenn noch jemand eine Beilage dazu braucht, kann Kartof­felpürre dazu machen. Für mich braucht es nichts mehr weit­er. DSC_0296

10. September 2014 von Tatjana
Kategorien: À la carte, Fleisch | Schlagwörter: , , | Schreibe einen Kommentar

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