Veggi Burger

Schon seit einiger Zeit wach­sen über­all diese Burg­er-Läden, wie die Pilze aus dem Boden. Alleine auf unser­er Straße haben in den ver­gan­genen 12 Monat­en 2 Stück aufgemacht. Der Burg­er durch­lebt ein Image­wan­del, vom fet­ti­gen, unge­sun­den Dick­mach­er, zum hip­pen Trend­food.

Natür­lich wer­ben auch einige Läden mit der vaganen Vari­a­tion der Sta­bel­bulette. Nun bin ich vor eini­gen Wochen tat­säch­lich in so einen Laden auch gegan­gen, und zwar auss­chließlich, weil sie damit gewor­ben haben, dass alle Burg­er auch in der veg­a­nen Vari­ante bestell­bar sind. Als wir dann da waren, hat und die Bedi­enung nur müde ang­elechelt und meinte, dass er nix von wüsste, und ich kön­nte ja ein­fach den Käse weglassen und mir so en Gemüse­burg­er bestellen und dann hätte ich schon die veg­ane Ver­sion. Ich wollte mein­er Begleitung nicht auf den Keks gehen, und habe es auch brav getan. Ergeb­niss: ich bekam zwei labrike Burg­er­brötchen­hälften aus dem Super­markt (nicht veg­an), die Bulette furztrock­en eben­falls ein Fer­ti­grol­ing, und als ob es nicht genug wäre, krönte das ganze eine dicke, fette Haube Mojo. Ich brauche nicht zu erwäh­nen dass dieser Burg­er so veg­an war, naja ich weiß auch nicht, wie jed­er andere halt auch. Um diese Ent­täuschung zu ver­mei­den habe ich beschlossen auf Num­mer sich­er zu gehen, und mal selb­st etwas zu expere­men­tieren. Hier mein Ergeb­niss:

Für die Brötchen 6 Stück:

1 Päck­hen Trock­en­hefe
3 EL rohne Zuck­er
120 ml lauwarmes Wass­er
170 ml veg­a­nen Drink (Soja, Reis, Hafer, Man­del)
400 g Mehl Typ 550
2 EL Öl

Für den Burg­er 2 Stück:

3 EL Kichererb­sen
2 EL Mehl
2 EL Wass­er
Saft ein­er hal­ben Zitrone
3 Stiele Kore­an­der (oder nach Belieben)
1 EL Kreuzküm­mel
Salz
1 Knoblauchze­he
1/2 Pack­ung Kaisergemüse, ohne But­ter
außer­dem
1 Tomate
1 Papri­ka
Feld­salat
Dijon­senf
Ketchup

Zubere­itung der Brötchen

Die Hefe mit dem Zuck­er im Wass­er auflösen, und ca. 5 Minuten ste­hen lassen. Dann die Restlichen Zutat­en dazu geben und alles zu einem glat­ten Teig mit einem Knethack­en rühren. Den Teig für ca. 40 Minuten zudeck­en und an einem war­men Ort ruhen lassen, bis er auf die dop­pelte Menge aufge­ht. Nochmal gut durchknete, in 6 Brötchen for­men und nochmal für 1 Stunde ruhen lassen. Die Brötchen anschließend bei 190 Grad umluft (vorge­heizt) ca. 20 Minuten back­en.

Zubere­itung der Burg­er

Die Kichererbe­sen mit Wass­er, Kore­an­er, Knoblauch, Kreuzküm­mel, Zitro­nen­saft und Salz pürir­eren, bis es nur noch ein Brei ist. Dann das Mehl dazu geben. Das Gemüse hinein ver­rühren, die Möhren soll­ten möglichst klein geschnit­ten sein, son­st wird es später etwas schwieriger beim for­men der Bulette. Die Pfanne mit etwas Öl gut heizen. Aus der Masse 2 Bulet­ten for­men und jede Seite ca. 7 bis 9 Minuten brat­en, bis sie gold­braun sind.

Tomat­en, Papri­ka in Ringe schnei­den. Das Brötchen in der Mitte auf­schnei­den und vielle­icht etwas Toas­t­en. Bei­de Brötchen­hälften nach belieben mit Ketchup und Senf oder veg­an­er Majo beschmieren, mit dem Gemüse und Salat bele­gen, Bulette drauf, andere Brötchen­hälfte drauf. Fer­tig!!!!!
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05. Juli 2015 von Tatjana
Kategorien: À la carte, Brot | Schlagwörter: , , , | 3 Kommentare

Kommentare (3)

  1. Выглядит, как-будто на столе без тарелки сервировали;)))

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